Auch bei der Targobank sinkt der Zins

Geschrieben von am 4. Dezember 2012

Eigentlich ist die Vorweihnachtszeit die Zeit der besinnlichen Stunden und der Geschenke. Die Banken sehen das aber scheinbar anders. Um ihren Kunden die Besinnlichkeit auszutreiben, werden die Tagesgeldzinsen auch in diesen Tagen vielfach gesenkt, könnte man meinen. Statt Geschenke gibt es also eher die sprichwörtliche Rute, wie jetzt die Targobank beweist. Kurz vor Nikolaus, nämlich am 05. Dezember 2012, werden die Tagesgeldzinsen von bisher 0,8 auf künftig nur noch 0,7 Prozent gesenkt. Einzig positiv zu erwähnen: Es gibt keine Sonderbehandlung für Neukunden, sondern erhalten sie die gleichen mickrigen Zinsen, wie Bestandskunden.

Weitere Details

Doch mit den geringen Zinsen alleine reicht es noch nicht. Diese werden für Anlagen bis zu 250.000 Euro geboten, jedoch nur, wenn ein Girokonto bei der Targobank eröffnet wird. Und genau davor scheuen sich viele Kunden, da sie dadurch eine weitere Schufa Abfrage riskieren, die sich auf ihre Kreditwürdigkeit auswirken könnte – so zumindest die weit verbreitete Angst.

Immerhin gibt es eine einmonatige Zinserhöhung bei der Targobank. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens 50.000 Euro bei ihr liegen und ein Teil davon auf einen Depotbestand entfällt. Dann gibt es satte 0,9 Prozent, statt bisher 1,00 Prozent. Lediglich bei den Kosten und der Mindesteinlage wurden keine Veränderungen vorgenommen. Das Tagesgeldkonto kann weiterhin kostenfrei geführt werden, Mindesteinlagen gibt es nicht.

Umschauen lohnt sich
Experten raten aufgrund der Änderungen beim Tagesgeld der Targobank dazu, sich anderweitig umzusehen. Bis zu zwei Prozent sind bei Konkurrenzprodukten möglich. Allerdings werden die besten Zinsen in den großen Vergleichen von ausländischen Banken geboten und hier fürchten sich viele Anleger, nicht ganz zu Unrecht, vor den Folgen, die im Falle einer Bankenpleite auf sie zukommen. Zwar gibt es EU-weit die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro, jedoch ist diese nach ausländischem Recht einzufordern. Dafür braucht es nicht nur Sprachkenntnisse, sondern vielfach auch einen Rechtsbeistand.

Kategorie / Thema: Allgemein, Festgeld, Nachrichten, Tagesgeld
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